Privatpraxis für ganzheitliche Medizin
Dr. med. Tanja Sierck

Homöopathie

Es gibt die klassische Homöopathie und die Komplexmittelhomöopathie. Gelingt es dem klassischen Homöopathen, DAS passende Mittel zu finden, kommt es zu fantastischen Erfolgen. Da dies nicht immer gelingt, arbeite ich mit der Komplexhomöopathie, in der sich verschiedene Mittel in ihrer Wirkung ergänzen und verstärken, was nach meinen Erfahrungen zu einer größeren Erfolgsrate führt. Das Zusammenspiel der Inhaltsstoffe eines Mittels ist so aufeinander abgestimmt wie Instrumente eines Orchesters.

In der Natur gibt es kein Versagen, der Organismus ist immer auf Abwehr und Regeneration eingestellt. Laut Günther Stahlkopf ist Krankheit ein Heilbestreben des Körpers. Deshalb ist es wichtig, mit der Behandlung eine grundsätzliche Beeinflussung des Gesamtstoffwechsels zu erreichen. Begonnen wird mit einer umfassenden Blut- und Lymphentgiftung  durch die Öffnung der Hauptausscheidungsorgane unseres Körpers:
Niere, Darm, Leber, Haut- und Schleimhäuten.
Ein großer Stellenwert kommt der Grundreinigung des sogenannten „Pischinger-Raumes“ (oder Matrix, Bindegewebe genannt) zugute. Pischinger entdeckte, dass die verschiedenen Systeme im Körper untereinander Informationen austauschen, auf stofflicher oder energetischer Ebene. Diese Matrix füllt den Zwischenraum von Zellen aus und ist im Bindegewebe eingebettet. In diese extrazelluläre Matrix münden kleinste Blutgefäße ( Arteriolen und Venolen), sowie offene Lymphbahnen und Nervenendigungen, die selber keine direkte Anbindung an die Zelle haben. Deshalb ist diese Interzellularsubstanz als Bindeglied für den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid, Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen verantwortlich und schützt die Zellen vor Aufnahme von z.B. Schwermetallen. Stoffwechselprodukte werden gefiltert, Abfallprodukte werden daraus abtransportiert. Sie stellt sozusagen ein Zwischenlager für Säuren, Toxine und Stoffwechselschlacken aller Art dar, bis diese wiederum über die angrenzenden Venen, die Lymphe und die Entgiftungsorgane entsorgt werden. Durch diese Substanz laufen also alle entscheidenden Transport- und Filterfunktionen.

Bausteine der Behandlung sind zunächst die Öffnung der Entgiftungsorgane, gefolgt von einer Reinigungs- und Ausleitungsphase.

Nicht der Erreger ist die Ursache der Erkrankung, sondern der Nährboden, auf dem er lebt. Deshalb wird die Gesundung des Nährbodens angestrebt, indem dem Erreger die Substanzen entzogen werden, von dem er lebt.